·
Vermeiden Sie ernsthafte Schäden und
Verletzungen, indem Sie unsere Anweisungen strikt befolgen !
·
Mit der Montage, elektrischem Anschluss
und Installation dürfen nur Personen betraut werden, die hierin vertraut und
eingewiesen sind. Diese Personen müssen vom Unternehmer mit der Installation,
Wartung und Betätigung beauftragt worden sein.
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Der Bediener muss die einschlägigen
Unfallverhütungsvorschriften sowie die Bedienungsanleitung kennen und
entsprechend unterwiesen worden sein.
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Es dürfen nur einwandfreie
AURAS-Tauchpumpen mit Originalbauteilen verwendet werden. AURAS-Tauchpumpen
dürfen nur nach unseren Hinweisen eingesetzt werden. Im Zweifelsfall fragen Sie
bei uns nach !
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Für Schäden aufgrund Umbauten und Änderungen
durch den Anwender an unseren Pumpen, sowie aufgrund von Verwendung von nicht
Original-Ersatzteilen übernimmt die Auras Pumpen GmbH & Co. KG keine
Haftung.
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Die Pumpe darf nicht am Kabel gehoben
werden !
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Das Motorkabel muss immer auf äußere Beschädigungen
überprüft werden !
·
Die Stecker müssen den Motorwerten
entsprechen !
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Die Drehrichtung muss überwacht werden !
·
Die Pumpe darf keinem Über- bzw.
Unterstrom ausgesetzt werden.
·
Die Pumpe darf nicht unter Strom geöffnet
werden !
·
Da es sich um eine mobile Tauchpumpe handelt,
bitte auf die halbjährliche UVV-VBG 4
2.1
Zweckbestimmung:
Schmutzwassertauchpumpen
der Marke AURAS sind mobile, voll flutbare Unterwasserpumpen für verschmutztes
Wasser, teilweise Fäkalien (P 40 CS)
Einsatzgebiete:
Grundwasserhaltung; Leerpumpen von Baugruben, Kellern, Teichen; zeitlich
befristete Wasserhaltungen.
2.2
Materialien:
Motorgehäuse,
Deckel etc. bestehen aus einem Sonderaluminiumguss;
Sieb, Bodenplatte,
Rotorachse und sämtliche Schrauben aus rostfreiem Stahl.
Die dem
Verschleiß ausgesetzten Teile sind mit extrem beständigem synthetischen Gummi
geschützt.
Die Laufräder
werden aus einem Sonderguss verschleißfester Ausführung hergestellt.
2.3
Schutz der Pumpe:
·
Drei Thermofühler, in Reihe mit der
Schützspule geschaltet, schützen die Pumpe bei Überlast, falscher Drehrichtung
und Überhitzung und gewähren eine Trockenlaufsicherheit.
2.4
Bauteile, Bedienelemente:
·
Die AURAS-Tauchpumpe wird komplett
montiert, einsatzfertig geliefert nach VDE-Richtlinien.
·
Die Pumpe ist nach den VDE-Richtlinien im
Rechtslauf geschaltet.
·
Bei allen Typen – außer P 220, P 220 A, P
60 ND, P 60 NDA, P 60 HD, P 60 HDA – ist ein Drehstromwendeschalter mit EIN/AUS
angebaut.
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Die Abgangsstutzengrößen 2“, 3“, 4“, 6“
sind den Durchflussmengen angepasst.
·
Der Automatikschalter (bei
Automatikpumpen) kann wahlweise auf A = Automatik oder
C = Dauerbetrieb geschaltet werden.
2.5
Arbeitsweise:
Durch das Sieb am Pumpenunterteil wird das Wasser ins Laufrad gesaugt. Die Laufradschaufeln pressen das Wasser durch den Diffusor und an den Wänden des Motorgehäuses entlang zum Abgangsstutzen. Die vom Motor erzeugte Wärme wird vom vorbeifließenden Wasser abgeleitet (ausgenommen der P 40 CS).
Automatik-Arbeitsweise:
Die
AURAS-Automatik arbeitet ohne bewegliche Teile. Die Überwachung des
Wasserniveaus im Pumpenschacht wird von Elektroden übernommen. Der Steuerstrom
beträgt 18 Volt. Auf dem Deckel der Pumpe befindet sich ein Umschalter, der es
bei Bedarf ermöglicht, die Automatik auszuschalten, um die Pumpe im
Dauerbetrieb ( C ) einzusetzen.
Externe
Schwimmerschaltung möglich.
3.1
Stromanschluss:
Vor
Inbetriebnahme der Pumpe ist auf jeden Fall zu kontrollieren, dass die
Netzspannung mit der auf dem Typenschild angegebenen Spannung übereinstimmt.
Die netzseitige
Sicherung muss unseren angegebenen Werten entsprechen.
Die zulässige
Netzspannungsabweichung beträgt +/- 5 %.
Bei Betrieb mit
einem Stromaggregat ist darauf zu achten, dass der Generator den Anlaufstrom
erzeugen kann. Der Anlaufstrom kann bis zum dreifachen des Betriebsstromes
betragen.
Um Schäden an
der Pumpe zu vermeiden, darf erst eingeschaltet werden, wenn die Netzspannung
und Netzfrequenz vorhanden ist. Bei Aggregatbetrieb muss die Pumpe vom Netz
getrennt werden, bevor sie abgeschaltet wird.
3.2
Drehrichtung:
·
Die Drehrichtung des Motors muss vor
jeder Inbetriebnahme, nach Phasenbruch und Stromausfall kontrolliert werden.
·
Hat die Pumpe eine falsche Drehrichtung,
sinkt die Leistung der Pumpe und der Motor wird aufgrund strömungsdynamischer
Ursachen überlastet.
·
Es ist schwierig, anhand der
Durchflussmenge des Wassers die Drehrichtung zu bestimmen.
3.3
Kontrolle der Drehrichtung:
Bei Automatikpumpen den Schalter auf Position C stellen. Die Pumpe etwas schräg stellen und den Strom einen Augenblick einschalten. Wenn die Drehrichtung in Ordnung ist, soll die Pumpe gegen den Uhrzeigersinn (Richtung des Startruckschildes) spürbar und sichtbar anrucken. Bei falscher Drehrichtung zwei Pole vertauschen – bezieht sich nicht auf 220 Volt-Pumpen.
3.4
Handhabung:
Die Pumpe darf nur am Tragbügel angehoben, bzw. in die Baugrube abgelassen werden.
Es ist
verboten, die Pumpe am Kabel oder Schlauch zu heben, da ein Kabelbruch und ein
völliger Betriebsausfall, bzw. Motorschaden entstehen kann.
3.5
Aufstellung:
Die Pumpe sollte im Wasser nicht auf Sand- oder Lehmböden stehen, da sie sich selbst in den losen Boden eingräbt. Am besten 2-3 cm über dem Boden aufhängen oder auf einen festen Gegenstand stellen. Damit wird auch unnötige Abnutzung der Verschleißteile vermieden.
3.6
Temperaturen:
Das zu pumpende Wasser darf eine Temperatur von 35° C nicht übersteigen.
Solange die
Pumpe unter Wasser ist und gänzlich unter Wasser, ist sie frostbeständig. Wird
sie aus dem Wasser gehoben, besteht die Gefahr, dass das Laufrad durch
Eisbildung blockiert wird.
Die Pumpe
sollte unter Wasser erst auftauen, bevor neu gestartet wird.
Zum Auftauen
niemals offenes Feuer benutzen.
3.7
Tauchtiefe:
Die Pumpe sollte nicht mehr als 10 Meter unterhalb der Wasseroberfläche versenkt werden. In speziellen Fällen kann die Pumpe jedoch nach Rückfragen bei Auras Pumpen tiefer arbeiten.
3.8
Reinigung:
Nach Gerbrauch sollte die Pumpe mit klarem Wasser gespült werden, damit Zement und Lehm nicht festtrocknen können und eventuell das Laufrad blockiert wird.
3.9
Aufbewahrung:
Bei
Betriebsunterbrechung ist die Pumpe trocken zu lagern.
4.1
Routinemäßige Überholung:
Ist die Pumpe neu oder sind die Dichtungen nach einer
Überholung neu, sollten die
Dichtungen nach zwei Wochen Dauerbetrieb kontrolliert
werden.
Bei Dauerbetrieb in reinem Wasser alle zwei Monate Kontrolle
der Dichtungen, in stark
verschmutztem Wasser jeden Monat.
4.2
Kontrolle der Dichtung:
Die Ölschraube am Pumpengehäuse ist zu entfernen. Die
waagrecht liegende Pumpe
dann so drehen, dass das Ölloch nach unten zeigt. Das Öl in
einem Behältnis
auffangen. Wenn nur Öl ausläuft, ist die Dichtung in
Ordnung. Es ist auch zu kontrollieren,
ob sich die Ölmenge nicht nennenswert verändert hat. Hat das
Öl einen hellen
gelbbraunen Farbton und ist zähflüssig oder ist eine
Wasserabsonderung deutlich
sichtbar, muss die Dichtung geprüft und das Öl gewechselt
werden. Das Öl ist nach zwei
Wochen nochmals zu überprüfen. Die Unbeschädigtheit des
Dubo-Ringes ist
festzustellen und die Ölschraube muss fest angezogen werden.
4.3
Öl- und Ölstandskontrolle:
Monatlich; Automatikpumpe alle zwei Monate. Sonst wie unter Punkt 4.2.
4.4
Verschleißkontrolle:
Es ist zu kontrollieren, dass Laufrad, Diffusor, Schleißfutter und Laufraddeckel nicht verschlissen sind. Durch regelmäßige Feineinstellung verlängert sich die Lebensdauer des Laufrades und Diffusors. Zu großer Schlupf zwischen Laufrad und Diffusor sorgen für erhöhten Verschleiß.
4.5
Motorkabelkontrolle:
Das Motorkabel darf nicht beschädigt sein, da sonst Wasser innerhalb des Motorkabels bis in den Pumpenkopf vordringen und Betriebsstillstand und Motorschaden entstehen kann.
5.1
Bei der Fehlersuche sind die gültigen
elektrischen Sicherheitsvorschriften zu beachten.
5.2
Bei eventuellen elektrischen Fehlern ist
ein Fachmann hinzuzuziehen.
5.3
Ungenügende Leistung:
Laufrad
und/oder Diffusor sind abgenutzt oder falsche Drehrichtung oder stark
geknickter Schlauch oder zu lange Schlauchleitung.
5.4
Pumpe startet nicht:
Bei der
Automatikpumpe Schalter auf Position C stellen , Netzspannung und Sicherungen
kontrollieren, Kabel und Stecker kontrollieren, Stromkreis unterbrechen. Deckel
abheben und alle Stromleitungen kontrollieren. Stromkreis wiederherstellen und
mit einem isolierten Schraubenzieher Kontakt wieder herstellen. Startet die
Pumpe nicht, sind die Befestigungsschrauben am Schaltschütz auf Wackelkontakt
zu überprüfen; ebenso die Kontaktfinger. Eventuelle andere Wackelkontakte
beseitigen.
5.5
Automatikfehler:
Schmutz wie Zement oder Kalk im Elektrodenschlitz im
Motorgehäuse.
5.6
Wasser im Deckel:
Beschädigtes Kabel, defekte Kabeleinführung, O-Ringdichtung
zwischen Motorgehäuse
und Deckel beschädigt.
5.7
Wasser oder Öl im Motorgehäuse:
Dichtungseinheit defekt, Simmering zwischen Ölgehäuse und
Motorraum defekt.
5.8
Wasser im Öl:
Dichtungseinheit defekt.
6.1
Bei Elektroarbeiten immer einen Fachmann
hinzuziehen.
6.2
Ölmenge:
P 220 / P 20 = 0,25 Liter
P 30 / P 40 / P 40 CS = 0,30 Liter
P 60 = 2,30 Liter
6.3
Montage Gleitringdichtung:
Immer
Montagehülse zur Vermeidung von Beschädigungen am Faltenbalg der
Gleitringdichtung verwenden.
6.4
Montage Klemmbüchse:
Mit
Imbusschlüssel und Hammerschlag die Klemmbüchse gegen Rotor und Laufrad
justieren, dann mit einem Drehmomentschlüssel festziehen.
P 220 / P 20 = 25 Nm
P 30 / P 40 / P 40 CS = 65 Nm
P 60 = 100 Nm
6.5
Beim Prüfen der Leistung sollte die max.
Förderhöhe +/- 10 % erreicht werden. Damit ist gewährleistet, dass Laufrad und
Diffusor richtig eingestellt sind.
Deckelsicherheitsschraube
nur mit einem Sonderwerkzeug lösen.
Irrtümer, Druckfehler und technische Änderungen vorbehalten ! Auras Pumpen GmbH & Co. KG